Der Mauersegler, ursprünglich in Baumhöhlen oder Felsen brütend, besiedelt heute überwiegend Städte und Siedlungen und bevorzugt dort mehrstöckige Gebäude in Zonen dichter Bebauung mit freiem Anflug. Als Gebäudebrüter ist er stark vom Menschen abhängig. Seine Nahrungsgebiete liegen im Luftraum über Grünflächen über Siedlungen, Gewässern und Wäldern, wo die Vögel große Mengen an fliegenden Insekten erbeuten
In Zeiten in denen 'ökologisch bauen' positiv angepriesen wird wie 'Energie Effizienz' oder 'energetische Sanierung', muß der ökologische Bau seiner auch gerecht werden.
Werden Nisthilfen schon während der Planung für eine energetische Sanierung vorgesehen, tragen diese ohne Mehraufwand und zusätzlich Kosten bei der Sanierung zum ökologischen Bauen bei. Das selbe gilt für neue Gebäude.
Um Nistalternativen früh in die Planungsphase einzubringen sowie Behörden und Ämter routiniert einzubeziehen wollen Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Tübingen sowie die örtlichen Naturschuzverbände die Ermittlung der von Mauerseglern und Mehlschwalben als Brutstätte genutzten Häuser in Tübingen kartieren.
Machen Sie mit! Gerade Zufallsbeobachtungen sind wichtig für uns. Sollten sie beobachten wie ein Mauersegler unterm Dachgiebel verschwindet oder eine Mehlschwalbe neue oder alte Nester besetzt, teilen Sie uns dies mit.
Alle notwendigen Informationen zur Identifizierung von Schwalben oder Seglern sowie Ansprechpartner finden Sie in den zum Download bereitgestellten Dateien.