Arten- und Biotopschutz in und um Tübingen

Erhalt einer artenreichen Kulturlandschaft

Das Neckartal zwischen Tübingen und Rottenburg.
Das Neckartal zwischen Tübingen und Rottenburg.

 

 

 

Der NABU setzt sich für den Schutz bedrohter Arten und ihrer Lebensräume ein. Einstige Allerweltsarten wie Rebhuhn, Grauammer und Feldlerche und Feldhase stehen heute auf der Roten Liste und sind morgen vielleicht schon ausgestorben. Wir kämpfen für den Erhalt der Artenvielfalt in Neckar- und Ammertal. Parallel dazu laufen Projekte für Gebäudebrüter, Höhlenbrüter und Tiere der Streuobstwiesen.

Biotoppflege im großen Stil

Im Oktober wurden zwei unserer Biotope mit umfangreichem Bagger-Einsatz gepflegt. Damit ist wieder Lebensraum für seltene Arten wie den Laubfrosch oder die Bekassine gewährleistet.

Beim Wiesbrunnen wurde der Uferbereich vom Schilf befreit und neue Blänken angelegt.

Ausbaggern des Biotops "Rohrwiesen". Die erheblichen Kosten dieser Einsätze werden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden sowie durch Förderung vom Landkreis gedeckt.


Aktion im Frühjahr: Aufbau des Krötenzauns

Am Samstag, 10. März haben wir den Krötenzaun entlang der L372  zwischen Unterjesingen und Wurmlingen aufgebaut. Jedes Jahr wandern hier die Kröten und Frösche, um in den Gewässern des Wiesbrunnens (ein NABU Biotop) zu laichen. Damit sie nicht überfahren werden, werden sie vom Überqueren der Straße abgehalten und fallen in Eimer, wo sie dann von freiwilligen Helfer*innen eingesammelt  und an ihr Ziel gebracht werden.

Auch zwei Kinder der Salamander-Kindergruppe waren sehr eifrig dabei.

Bei solchen Aktionen können wir gut noch Unterstützung gebrauchen! Wer Lust hat, mitzuhelfen, kann unter Aktuelles die geplanten Aktionen finden.

 

Für so ein breites Lächeln tun wir das doch gerne..                                                                Foto: Lars Stoltze