Pflegeverlauf und Monitoring


18. Januar 2020

Kopfweidenschneiden

Die aktiven Ehrenamtlichen des NABU Tübingen schneiden jeden Winter die Kopfweiden, um diese kulturhistorisch bedeutsamen Bäume und wichtigen Bruthabitate für Feldvögel zu erhalten.


November 2019

Dauerhafte Amphibien-Leiteinrichtung am Wiesbrunnen

Der Wiesbrunnen ist für Kröten, Frösche und Lurche ein zentrales Laichgebiet im Ammertal. Jedes Frühjahr wandern unzählige Erdkröten vom Pfaffenberg ins Tal um dort zu laichen, wo sie selbst zur  Welt gekommen sind. Dafür müssen die Tiere die Landstraße L371 zwischen Wurmlingen und Unterjesingen überqueren. Bisher hat der NABU Tübingen jedes Jahr entlang der Straße einen Amphibien-Schutzzaun auf- und abgebaut mit Hilfe von vielen Ehrenamtlichen. Nun gibt es eine dauerhafte Amphibien-Leiteinrichtung. Wir danken sehr herzlich allen Unterstützerinnen und Unterstützern! Ausführliche Informationen und Tipps rund um den Schutz und die Gefährdung von Amphibien bietet der NABU auf einer Website speziell zum Amphibien- und Reptilienschutz.


Juli 2019

Lebensraum für die Bekassine – ein Erfolg!

Die umfangreichen Baggerarbeiten und fortgesetzten Pflegemaßnahmen an unserem Biotop „Wiesbrunnen“ haben dazu geführt, dass die Bekassine weiterhin hier einen Lebensraum findet. Sie gehört zur Familie der Schnepfenvögel und fällt durch ihren langen Schnabel auf. Als Watvogel braucht sie zur Brutzeit feuchte Standorte, wo sie ihre Nahrung sucht. Durch intensive Landwirtschaft, die diese feuchten Wiesen entwässert, und die Zersiedelung der Brutgebiete geriet sie in Deutschland auf die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Wir freuen uns sehr, dass es gelang, diesen Vögeln eine Heimat zu geben und wir sie jetzt noch im Juli fotografieren konnten. Auch der Zugvogel Waldwasserläufer hat sich am Wiesbrunnen eingefunden. 


November 2018

Biotopstrukturierung mit Bagger

Im November haben wir die Biotope Wiesbrunnen und Rohrwiesen mit Bagger-Einsätzen vor der Verschlammung bewahrt. Am Biotop Rohrwiesen wurde der Uferbereich vom Schilf befreit und neue Blänken angelegt. Mit Hilfe dieser Maßnahme haben seltene Arten wie der Laubfrosch oder die Bekassine wieder Lebensraum. Die Kosten dieser Einsätze wurden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden sowie durch eine Förderung vom Landkreis gedeckt.


10. März 2018

Amphibienzaun aufbauen bei Unterjesingen

Der Aufbau des Amphibienzauns an der Landstraße zwischen Unterjesingen und Wurmlingen ist eine der standardmäßigen Schutzmaßnahmen für Amphibien. Jedes Jahr wandern hier die Kröten und Frösche, um in den Gewässern des Wiesbrunnens (ein NABU Biotop) zu laichen. Ohne die Schutzmaßnahme würden unzählige Amphibien von Autos überfahren. Bei dieser Aktion können wir immer tatkräftige Unterstützung gebrauchen. Dieses Mal waren zwei Kinder der Salamander-Kindergruppe sehr eifrig dabei.  


Sommer 2015 bis heute

Pflegemethode mit Schottischen Hochlandrindern

Das ganze Gebiet wird seit 2015 im Sommer von Schottischen Hochlandrindern beweidet, um das Seggenried kurz und lückig und die Gewässer offen zu halten, wodurch die Attraktivität für Limikolen erhöht wird, weil diese gerne im kurzen und lückigen Feuchtgrünland waten und auf Nahrungssuche gehen.